Aktuelle News

11-05-2012 09:00

Cooper Kites

Jetzt auch im Drachennest verfügbar!

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08-05-2012 09:00

Spiderkites Smithi

Jetzt bei uns Probefliegen!

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Lexikon

Dies ist eine alphabetische Liste der häufig verwendeten Begriffe.

A

Abfallen

Richtung Lee lenken

Adjuster
Die Bar
Die Bar

Der Adjuster verbindet Frontlines und Chickenloop. Durch Einstellen des Adjusters verändert der Kitesurfer das Längenverhältnis von Front- und Backlines. Verändert wird so der Anstellwinkel zum Wind und somit die Leistung (Zug) des Kites.

verlängert man die Frontlines, hat dies den selben Effekt, als wenn man die Steuerleinen verkürzt: Der Kite entwickelt mehr Zug
verkürzt
man die Frontlines, hat dies den selben Effekt, als wenn man die Steuerleinen verlängert: Der Kite entwickelt weniger Zug

Bildquelle: http://www.kitecoach.de

Airtime

Die Airtime (auch Hangtime) ist die Zeit, die der Kiter beim Sprung in der Luft ist, ohne das Wasser zu berühren. Sie ist sozusagen die Gleitflugdauer beim Springen.

Amwindkurs

Beim Am-Wind-Kurs fällt der Wind schräg von vorne ein.

Möchte man ein Ziel in Luv erreichen, kann man nicht einfach gegen den Wind fahren. Nur ein Kurs schräg gegen den Wind ist möglich. Bei heutigen Segelschiffen bzw. Segelbooten erreicht man Winkel von ca. 30-40 Grad zum Wind. Bei Rahseglern kann dieser Winkel ohneweiteres 70-80 Grad betragen.

Auf dem Am-Wind-Kurs ist der scheinbare Wind am grössten.

Quelle; http://www.sailingknowhow.net

Anluven

Richtung Luv lenken

B

Backbord

Links vom Brett

Backlines

auch Steuerleinen; Die Backlines sind bei einem 4- oder 5-Leiner Kite die Steuerleinen des Kite. Sie verlaufen von den äußeren Enden der Bar zu den äußeren hinteren Enden des Kite.

Backstall

Durch zu starkes Heranziehen der Bar reißt die Luftströmung ab und der Kite fliegt rückwärts ins Windfinster. Dies passiert ziemlich leicht bei schwachen Winden.

Einem drohenden Backstall kann durch Depowern entgegengewirkt werden.

Bar

Auch: Controlbar oder Lenkstange. Der Steuerknüppel des Kitepiloten.

Beaufortskala

Die Beaufortskala ist eine Skala zur Klassifikation von Winden nach ihrer Geschwindigkeit. Es handelt sich um das am weitesten verbreitete System zur Beschreibung der Windgeschwindigkeit.

Bi-Directional Board
Bodydrag

Bodydrag (Körperzug) bezeichnet ein Manöver beim Kitesurfen, bei dem der Surfer vom Kite über bzw. durch das Wasser gezogen wird.

Böiger Wind

siehe Gusty Wind

C

Chickenloop

Schlaufe die am Trapez vorne in den Trapezhaken eingehängt wird und den Kite mit dem Kitesurfer verbindet. So wird die Kraft auf den Hüftgurt und somit auf den Körper des Kiters übertragen. Er ist am Ende der Depowerline jeder Bar angebracht.

Chickenstick

Der Chickenstick oder auch Chickendick ist ein Teil der Bar und als schlauchartiger Stift am Chickenloop erkennbar. Der Chickenstick wird dazu benutzt, ein versehentliches Aushaken des Loops zu verhindern und wird zwischen Loop und Haken gesteckt. Der Chickenstick ist meist etwas flexibel um ein leichteres einstecken zu ermöglichen.
Manchmal wird der Chickenstick statt an der Bar am Trapez befestigt. Die Funktionalität ändert sich dadurch jedoch nicht.

D

DaN

Der Wert in daN ("deka-Newton", d.h 10 Newton) gibt in etwa die Bruchlast in kg an.

10 N ("Newton", Kraft-Einheit) entprechen etwa 1,02 kg, also rund 1 kg. (Masse-Einheit)

Depowern

Beim Depowern wird die Zugkraft des Kites verringert indem der Kitesurfer die Bar vom Körper wegdrückt. Dadurch wird der Anstellwinkel des Kites flacher und der Wind hat weniger Wirkungsfläche. Hierbei nimmt die Zugkraft des Kites je nach Depowerweg stark ab.

Downwind

Downwind (Engl.) siehe Lee

F

Frontlines

Die Frontlines sind bei einem 4 Leinen Kite diejenigen beiden Leinen, die von der Mitte der Bar zum Fronttube bzw. an den Waageleinen des Kite gehen.

Die Frontlines lassen sich im Gegensatz zu den Backlines durch Bewegungen der Bar nicht verkürzen oder verlängern.

Neigt der Kite zum Backstall, sind evtl. die Frontlines zu lang.

Frontstall

Der Kite überfliegt den Piloten/ fliegt aus dem Windfenster heraus. Durch den Strömungsabriss stürzt der Kite ab.

Es kann vorkommen, dass sich der Kite in der Powerzone wieder fängt und ruckartig nach Lee zieht.

G

GPA
Gusty Wind

Gusty Wind (Engl.) = böhiger Wind, der seine Intensität ständig ändert.

H

Halbwindkurs

Beim Halbwindkurs fällt der Wind genau im rechten Winkel von der Seite ein. Es ist der schnellste Kurs.
Weiterhin ist es aber auch einer der komfortabelsten Kurse, da sich die Krängung im Rahmen hält.

Quelle: http://www.sailingknowhow.net

Halse

Ein Richtungswechsel, bei dem der Bug mit dem Wind dreht.

Halse

Richtungswechsel, bei dem der Bug mit dem Wind dreht.

Hangtime

siehe Airtime

J

Jump

(Engl. für Sprung) Sprung beim Kiten

K

Knoten (Einheit)

Der Knoten (kn) ist ein Geschwindigkeitsmaß in der See- und Luftfahrt bzw. der Meteorologie, das auf der Längeneinheit Seemeile (sm oderNM, nmi, n.mi. für nautische Meile) beruht:

  • Definition: 1 Knoten = 1 Seemeile/h = 1,852 km/h ≈ 0,51444 m/s
  • Einheitszeichen: kn (englisch früher kt)

L

Lee

Lee ist ein Begriff aus der Seemannssprache und beschreibt die vom Wind abgewandte Seite.

Eselsbrücke

Spuckst Du nach Luv, kommt’s wieder ruff. Spuckst du nach Lee, geht’s in die See.

Lift

Als Lift wird der Vorgang vom Absprung bis zum höchsten Punkt des Sprunges bezeichnet, in den Leinen.

Luv

Luv ist ein Begriff aus der Seemannssprache und beschreibt die dem Wind zugekehrte Seite.

Eselsbrücke

Spuckst Du nach Luv, kommt’s wieder ruff. Spuckst du nach Lee, geht’s in die See.

P

Power-Zone
Windfenster
Windfenster

Der Bereich in dem der Kite am meisten Kraft entwickelt, z.B. beim Anfahren wird der Kite dynamisch in die Powerzone gelenkt.

Bildquelle: http://de.wikipedia.org

Powerdrive

Beim Powerdrive steuert der Kiter den Kite aus dem Zenit in Richtung Powerzone um schnell eine hohe Zugkraft zu entwickeln.

R

Raumwindkurs

Beim Kurs mit raumen Wind fällt dieser schräg von achtern (hinten) ein

Auf den Raum-Wind-Kursen zum Vorwindkurs hin ist der scheinbare Wind schwächer als der tatsächliche Wind. Hier kann man sich teilweise in der Windstärke sehr verschätzen!

Quelle: http://www.sailingknowhow.net

RTF

Ready To Fly (Engl.): Flugbereit

Alles was zum Fliegen benötigt wird, wie z.B. Leinen, Griffe und Zubehör, ist im Paket enthalten.

S

Stall
Steuerbord

Rechts vom Brett

Steuerleinen

siehe Backlines

Strömungsabriss

siehe Frontstall

T

Tip

Die beiden Flügel-Enden des Kites werden als Tip bezeichnet, ebenso die beiden Enden von Bi-directional Boards.

Transition
Richtungswechsel
Trimmer

siehe Adjuster

Tubekite

Schlauchschirm. Ein Kite mit einem Gerüst aus luftgefüllten Schläuchen. Er schwimmt auf dem Wasser und ist leicht aus dem Wasser zu starten.

Twintip Board

Symmetrisches Board. Man kann es in beide Richtungen fahren.

Ü

Überpowern

Eine Situation, in der ein Kiter mit einem Kite unterwegs ist, der für sein Können, sein Gewicht, seine Kraft und  für die herrschenden Windbedingungen zu groß und kraftvoll ist.
Im Fall des überpowerten Kites, sollte man durch den Adjuster depowern und den Kite am Windfensterrand halten, wo die Zugkraft am geringsten ist.

U

Unterpower

Eine Situation, in der ein Kiter mit einem Kite unterwegs ist, der für sein Können, sein Gewicht, seine Kraft und für die herrschenden Windbedingungen zu klein und kraftlos ist.

Upwind

Upwind (Engl.) siehe Luv

V

Vorwindkurs

Der Vorwindkurs ist die Fahrt genau in Windrichtung bzw. in Richtung Lee, hinter dem Kite her. Hierbei weht der Wind direkt von Hinten.

W

Windfenster
Windfenster
Windfenster

Ein Windfenster ist der Bereich, in dem sich ein Drachen bewegen lässt.

Das Windfenster ist Teil einer Kugelschale in dessen Mittelpunkt der Pilot, der den Drachen lenkt, steht und dessen Radius durch die Leinenlänge bestimmt ist. Verlängert man die Windrichtung als Gerade durch den Piloten, so ist der Drachen je nach Bauform und Windstärke in einem Winkel von bis etwa 90° zur gedachten Gerade zu bewegen. Steht der Pilot auf ebenem Boden bleibt ein Viertel der Kugelschale als nutzbarer Bereich übrig.

Am Rande des Windfensters, im Bereich großer Winkel, treten geringere Zugkräfte auf, als im Bereich von 0° bis etwa 30°, der deshalb auch „Powerzone“ genannt wird. Bei starkem Wind lassen sich Drachen nur am Windfensterrand kontrolliert starten und landen.

Text & Bildquelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Windfenster

Windrichtung

Die Windrichtung ist die Richtung, aus welcher der Wind weht. Sie wird bestimmt nach dem Polarwinkel (Azimut). Zur Richtungsangabe benutzt man die 360 Grad Skala des Kreises. Alle Richtungsangaben in Grad sind rechtweisend auf geographisch Nord bezogen, d.h. Ost = 90°, Süd = 180°, West=270° und Nord=360°.

Die Windrichtung wird für bestimmte Belange aber auch nach der Himmelsrichtung in einer Teilung von 8, 16 oder 32 Sektoren für den Horizontalkreis bezeichnet. Es ist heute überwiegend die Bezeichnung nach der 8-teiligen Windrose in Gebrauch (Nordost, Ost, Südost, Süd, Südwest, West, Nordwest; Nord). Dabei werden in der Praxis häufig die aus der englischen Sprache kommenden Buchstabenabkürzungen verwendet (N, NE, E, SE, S, SW, W, NW)

Textquelle: DWD

WindRun

An einem bestimmten Ort ermittelt, stellt der Windverlauf die mögliche Leistungsausbeute für die Belange von Windkraftanlagen oder Windrädern dar.

Der Windverlauf gibt dabei die Menge an Luft an, welche über einen bestimmten Zeitraum am Meßort durchgesetzt wird. Dabei wird jede aufgetretene Windgeschwindigkeit zusammen mit der Zeitspanne ihres Auftretens über einen Zeitraum integriert.

Würde z.B. der Wind mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h, 10 Stunden lang gleichmässig blasen, ergäbe das einen Wind Run von 300 km.

Windverlauf

siehe WindRun

Z

Zenit

auch „Park“-Position; Der höchste Punkt (12 Uhr) am Windfensterrand. Der Kite entwickelt hier nur einen geringen Zug.